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Wipptal: Zwischen historischen Gassen, E-Bike-Abenteuer und Bogenschießen

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Wer das Wipptal nur als Durchgangsstation auf dem Weg über den Brenner kennt, verpasst eine der vielseitigsten Regionen Tirols. Zwischen historischen Orten, stillen Seitentälern und aktiven Erlebnissen zeigt sich das Wipptal von einer überraschend abwechslungsreichen Seite – und genau das durfte ich während meines Aufenthalts erleben.

Als ich in Matrei am Brenner ankam, wurde mir schnell klar, dass das Wipptal weit mehr ist als eine Region zum Vorbeifahren. Hier treffen jahrhundertealte Geschichte, beeindruckende Berglandschaften und echte Tiroler Gastfreundschaft aufeinander. In den nächsten Tagen durfte ich genau diese Vielfalt entdecken.

Matrei am Brenner – mehr als nur ein Ort am Brennerpass

Mein Aufenthalt begann im Parkhotel Matrei, das sich als idealer Ausgangspunkt für die kommenden Tage erwies. Von hier aus sind viele Sehenswürdigkeiten des Wipptals schnell erreichbar. 

Noch am selben Nachmittag stand eine Führung durch die historische Marktgemeinde Matrei auf dem Programm. Obwohl täglich tausende Menschen über den Brenner fahren, kennen nur wenige den historischen Ortskern mit seinen liebevoll erhaltenen Häusern und den engen Gassen.

Besonders spannend fand ich, dass Matrei bereits im Mittelalter eine wichtige Station entlang der Handelsroute über den Brenner war. Diese Geschichte ist bis heute an vielen Stellen spürbar.

Von dort führte der Weg weiter über die moderne Hängebrücke hinauf zur Burg Trautson. Schon die Überquerung der Brücke ist ein kleines Erlebnis. Oben angekommen wird man mit einem herrlichen Blick über Matrei und die umliegenden Berge belohnt.

Am Abend ließ ich den Tag bei einem ausgezeichneten Abendessen im Parkhotel Matrei ausklingen.

Die Naviser Almenrunde – das Wipptal mit dem E-Bike entdecken

Am nächsten Morgen ging es früh ins idyllische Navistal, eines der schönsten Seitentäler Tirols. Dort wartete bereits das E-Bike für die Naviser Almenrunde

Schon nach den ersten Kilometern war klar: Für diese Landschaft ist das Fahrrad das perfekte Verkehrsmittel.

Gemächlich schlängelt sich die Strecke durch Almwiesen, vorbei an urigen Höfen und kleinen Bächen. Immer wieder öffnen sich fantastische Ausblicke auf die umliegenden Berge.

Mich hat besonders begeistert, wie ruhig und ursprünglich das Navistal wirkt. Statt großer Touristenströme erlebt man hier vor allem Natur, Weite und eine angenehme Gelassenheit.

Mit einem E-Bike lassen sich auch die längeren Anstiege entspannt bewältigen. Dadurch bleibt genügend Zeit, immer wieder anzuhalten, Fotos zu machen oder einfach die Landschaft auf sich wirken zu lassen.

Am höchsten Punkt meiner Tour wartete die wohlverdiente Pause.

Klammalm oder Peeralm – Genuss gehört einfach dazu

Wer im Wipptal aktiv unterwegs ist, sollte unbedingt auch die regionalen Almen besuchen.

Ich kehrte während meiner Tour in der Klammalm ein und gönnte mir dort eine erfrischende Almdudler. Ein perfekter Moment, um einfach die Aussicht zu genießen.

Später führte mich die Route weiter zur Peeralm, wo ein leckeres Mittagessen auf mich wartete.

Gerade diese urigen Almhütten gehören für mich zu den schönsten Seiten Tirols. Keine Hektik, keine Eile – stattdessen regionale Küche, herzliche Gastgeber und beeindruckende Bergkulissen.

Nach der Rückkehr ins Tal blieb noch genügend Zeit, den Tag entspannt im Parkhotel Matrei ausklingen zu lassen.

Bogenschießen an der Burg Trautson

Der letzte Programmpunkt überraschte mich besonders.

Direkt auf dem Gelände rund um die Burg Trautson durfte ich gemeinsam mit dem Wipptaler Bogensport Club das Bogenschießen ausprobieren. 

Ich hatte ehrlich gesagt keine großen Erwartungen an meine Fähigkeiten.

Umso überraschter war ich, als ich nach kurzer Einweisung erstaunlich viele Treffer landen konnte. Der Trainer meinte sogar augenzwinkernd, ich hätte durchaus Talent dafür.

Ob das wirklich stimmt, lasse ich lieber die Profis beurteilen.

Spaß gemacht hat es auf jeden Fall.

Gerade weil Bogenschießen Konzentration, Ruhe und Körpergefühl verbindet, passt diese Aktivität hervorragend zur entspannten Atmosphäre des Wipptals.

Unterkunftstipp: Parkhotel Matrei

Während meines Aufenthalts wohnte ich im Parkhotel Matrei.

Die zentrale Lage zwischen Brenner, Navistal und den umliegenden Sehenswürdigkeiten macht das Hotel zu einem idealen Ausgangspunkt für Ausflüge in die gesamte Region. Gleichzeitig bietet es genau die Ruhe, die man sich nach einem aktiven Tag in den Bergen wünscht.

Mein Fazit zum Wipptal

Das Wipptal hat mich wirklich überrascht.

Viele kennen die Region lediglich von der Fahrt über den Brenner. Dabei lohnt es sich, bewusst anzuhalten und ein paar Tage hier zu verbringen.

Historische Orte wie Matrei, idyllische Täler wie das Navistal, abwechslungsreiche Aktivitäten auf dem E-Bike und außergewöhnliche Erlebnisse wie das Bogenschießen sorgen dafür, dass garantiert keine Langeweile aufkommt.

Genau diese Mischung macht den besonderen Reiz des Wipptals aus.

Für mich gehört die Region definitiv zu den Tiroler Geheimtipps, die deutlich mehr Aufmerksamkeit verdienen.


Häufige Fragen

Lohnt sich ein Aufenthalt im Wipptal?

Ja. Das Wipptal verbindet Natur, Geschichte und zahlreiche Outdoor-Aktivitäten. Besonders schön sind Matrei am Brenner, das Navistal und die vielen Almen.

Ist die Naviser Almenrunde mit dem E-Bike geeignet?

Definitiv. Mit einem E-Bike lassen sich die Anstiege gut bewältigen und man kann die abwechslungsreiche Landschaft ganz entspannt genießen.

Welche Einkehr lohnt sich unterwegs?

Entlang der Naviser Almenrunde laden unter anderem die Klammalm und die Peeralm zur Einkehr ein – ideal für eine Pause mit regionalen Spezialitäten. 

Kann man im Wipptal auch außergewöhnliche Aktivitäten erleben?

Ja. Neben Wandern und Radfahren gehören auch Angebote wie Bogenschießen rund um die Burg Trautson zu den besonderen Erlebnissen der Region.

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