Categories: Anzeige Österreich

Südsteiermark erleben – Genuss, Natur und aktive Auszeit zwischen Weinbergen, regionalen Spezialitäten und herrlichen Ausblicken

Anzeige

Reisezeit: 30. Juni bis 4. Juli 2026

Es gibt Reiseziele, die einen vom ersten Moment an entschleunigen. Genau dieses Gefühl hatte ich bei meiner Rückkehr in die Südsteiermark. Zwischen sanften Weinbergen, kleinen Familienbetrieben, hervorragender Gastronomie und beeindruckenden Aussichtspunkten entstand eine Reise, die Genuss und Aktivurlaub auf ganz natürliche Weise verbindet.

Statt einzelne Sehenswürdigkeiten abzuhaken, lernte ich die Region Schritt für Schritt kennen – zu Fuß, mit dem E-Bike, bei Weinverkostungen und im Gespräch mit Menschen, die ihre Heimat mit großer Leidenschaft leben.


Kurz zusammengefasst

📍 Region: Südsteiermark (Österreich)

📅 Reisezeit: 30. Juni – 4. Juli 2026

🚴 Ideal für: Genießer, Wanderer, Radfahrer, Weinliebhaber und Ruhesuchende

⏱️ Empfohlene Aufenthaltsdauer: 4–5 Tage

⭐ Meine persönlichen Highlights

  • Biohofkäserei Deutschmann
  • Hofbrennerei Steinbauer
  • Wolfgangikirche
  • Weinverkostung bei Heike Skoff
  • Blickwechsel-Tour
  • Landgut am Pößnitzberg

30. Juni – Ankommen und sofort abschalten

Nach der langen Anreise bezog ich zunächst mein Quartier in den Wildfang Apartments in Deutschlandsberg. Die modernen Apartments liegen ideal, um sowohl die Schilcher-Weinstraße als auch viele Sehenswürdigkeiten der Region zu erkunden. Ein liebevoll zusammengestellter Willkommenskorb machte den Start besonders angenehm. 

Den ersten Abend verbrachte ich im Gasthof Martinhof. Schon beim Abendessen wurde klar, was die Südsteiermark auszeichnet: ehrliche Gastfreundschaft, hervorragende regionale Küche und traumhafte Ausblicke über die Landschaft. Wer hier übernachtet oder einkehrt, findet zusätzlich einen großzügigen Wellnessbereich mit Sauna – perfekt nach einem aktiven Urlaubstag.

Bereits am ersten Abend stellte sich dieses typische Urlaubsgefühl ein: angekommen sein.


1. Juli – Regionale Spezialitäten und echte Handwerkskunst

Nach dem Frühstück aus dem Willkommenskorb führte mich der erste volle Urlaubstag zunächst zur Biohofkäserei Deutschmann. Hier wird schnell deutlich, wie viel Leidenschaft hinter regionalen Qualitätsprodukten steckt. Die Führung zeigte eindrucksvoll, wie hochwertiger Käse entsteht – und natürlich durfte auch probiert werden. 

Mittags ging es weiter zum Burg-Restaurant Deutschlandsberg. Die Kombination aus historischer Burganlage, regionaler Küche und herrlichem Ausblick macht dieses Restaurant zu einem echten Tipp.

Anschließend lohnt sich unbedingt ein Spaziergang durch die Deutschlandsberger Klause, die Natur und Geschichte auf besonders schöne Weise verbindet. 

Am Nachmittag wartete mit der Hofbrennerei Steinbauer bereits das nächste Highlight. Die Edelbrandsommelière erklärte mit großer Begeisterung die Herstellung hochwertiger Edelbrände. Besonders spannend fand ich zu erleben, wie unterschiedlich sich regionale Früchte geschmacklich entwickeln können.

Der perfekte Abschluss dieses Tages führte mich anschließend noch einmal zurück ins Burg-Restaurant Deutschlandsberg. Nach so vielen Eindrücken den Tag erneut dort ausklingen zu lassen, war genau die richtige Entscheidung.


2. Juli – Mit dem E-Bike durch die Weinlandschaft

Der Morgen begann mit einem kurzen Frühstück beim örtlichen Bäcker, bevor ich meine E-Bikes bei Andi Herk E-Bike-Verleih Deutschlandsberg übernahm. Schon nach wenigen Minuten merkte ich, wie herzlich und unkompliziert der Kontakt war. Wer die Südsteiermark auf zwei Rädern entdecken möchte, findet hier einen sympathischen Ansprechpartner und bestens ausgestattete Räder. 

Die Tour führte durch eine wunderschöne Hügellandschaft bis hinauf zur Wolfgangikirche. Gerade dort oben eröffnet sich einer der schönsten Panoramablicke über die Region. Für mich gehört dieser Aussichtspunkt definitiv zu den Orten, die man nicht verpassen sollte.

Mit dem E-Bike entdeckt man die Südsteiermark aus einer ganz besonderen Perspektive. Man bewegt sich langsam genug, um die Landschaft intensiv wahrzunehmen, erreicht aber gleichzeitig viele unterschiedliche Orte an einem einzigen Tag.

Am Nachmittag wechselte die Kulisse erneut. Im Weingut von Heike Skoff erwarteten mich eine Weinverkostung und eine klassische steirische Jause. Zwischen Weinbergen regionale Weine zu probieren und dabei den Blick über die sanften Hügel schweifen zu lassen – authentischer kann man die Südsteiermark kaum erleben.

Am Abend bezog ich schließlich mein zweites Quartier: das Landgut am Pößnitzberg, wunderschön gelegen mitten in den Weinbergen der Südsteirischen Weinstraße


3. Juli – Wandern, Wein und herrliche Ausblicke

Schon das Frühstück im Landgut am Pößnitzberg war ein Erlebnis für sich. Viele regionale Qualitätsprodukte sorgten für einen genussvollen Start in den Tag und machten Lust auf die bevorstehende Wanderung.

Nach einem kurzen Spaziergang zur größten Weintraube der Welt und dem außergewöhnlichen Grenztisch, an dem Österreich und Slowenien aufeinandertreffen, ging es auf die Blickwechsel-Tour. Besonders schön: Diese Route lässt sich nicht nur erwandern, sondern alternativ auch hervorragend mit dem Fahrrad erleben. 

Unterwegs eröffnen sich immer wieder fantastische Ausblicke bis weit nach Slowenien. Gleichzeitig laden zahlreiche Buschenschänken entlang der Strecke zu einer gemütlichen Einkehr ein. Ich hatte mir zwar eigene Verpflegung mitgenommen, dennoch fand ich die vielen Einkehrmöglichkeiten ideal für alle, die den Tag noch genussvoller gestalten möchten.

Am Nachmittag folgte eine Weinverkostung direkt im Hotel, bevor ein exzellentes Abendessen den Aufenthalt abrundete. Es war der perfekte Abschluss einer Reise, die Natur, Kulinarik und Gastfreundschaft auf besondere Weise miteinander verbindet.


Mein Fazit

Die Südsteiermark ist weit mehr als eine Weinregion. Sie ist ein Reiseziel für alle, die Landschaft bewusst erleben, regionale Spezialitäten entdecken und sich Zeit nehmen möchten.

Besonders gefallen hat mir die Vielfalt: Morgens durch Weinberge radeln, mittags regionale Produkte kennenlernen, nachmittags wandern und den Abend mit hervorragender Küche und regionalen Weinen ausklingen lassen – genau diese Mischung macht den besonderen Reiz der Region aus.

Wer die Südsteiermark besucht, sollte deshalb nicht nur einzelne Sehenswürdigkeiten ansteuern. Die eigentliche Stärke liegt darin, verschiedene Erlebnisse miteinander zu verbinden. Genau dadurch entsteht eine Reise, die lange in Erinnerung bleibt.


Häufige Fragen (FAQ)

Wie viele Tage sollte man für die Südsteiermark einplanen?

Ich empfehle mindestens vier bis fünf Tage. So lassen sich Weinregion, Deutschlandsberg und die Südsteirische Weinstraße ohne Zeitdruck erleben.

Lohnt sich die Südsteiermark auch ohne Weininteresse?

Ja. Wanderungen, E-Bike-Touren, regionale Produzenten, Burgen und die wunderschöne Landschaft machen die Region auch für Nicht-Weintrinker sehr attraktiv.

Ist die Region gut für E-Bike-Touren geeignet?

Definitiv. Gerade wegen der vielen Hügel sind E-Bikes ideal. So lassen sich auch längere Touren entspannt genießen.

Kann man Wanderungen und Radtouren kombinieren?

Ja. Viele Routen – beispielsweise die Blickwechsel-Tour – eignen sich sowohl zum Wandern als auch zum Radfahren.

Wann ist die beste Reisezeit?

Von Frühling bis Herbst. Besonders reizvoll sind die Sommermonate sowie die Weinlese im Herbst.

More From Author

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like