Anzeige @visitseefeld
Winterwandern klingt für viele vielleicht nach Spaziergang.
In Seefeld fühlt es sich aber eher an wie eine Expedition light – mit Panorama, Ruhe und Hüttenmomenten, die man nicht vergisst.
Ich habe das Seefelder Hochplateau im Winter zu Fuß erkundet und habe mich verliebt.
Fünf Tage. Mehrere Etappen. Und überraschend viele Erkenntnisse darüber, warum Winterweitwandern eine der unterschätztesten Reiseformen in den Alpen ist.
Warum Seefeld perfekt für Winterweitwandern ist
Das Tiroler Hochplateau auf rund 1.200 m verbindet Seefeld, Leutasch, Reith, Mösern und Scharnitz.
Über 140 km präparierte Winterwanderwege machen die Region zu einem der größten Winterwandergebiete Tirols.
Besonderheit:
- breite, gut gespurt Wege
- moderate Höhenmeter
- spektakuläre Ausblicke auf Wetterstein- und Karwendelgebirge
- viele Einkehrmöglichkeiten
Kurz gesagt: ideal für Einsteiger und Genusswanderer.
Tag 1: Einstieg mit Etappe 4 – Wildmoos & Fludertal
Direkt nach der Ankunft ging es los:
Etappe 4 führt von Weidach durch das Fludertal über Wildmoos nach Seefeld. Ich bin die Strecke an dem Tag entgegengesetzt gewandert. 😉
Highlights:
- stille Waldpassagen
- offene Hochflächen mit Alpenblick
- Wildmoossee als Wintermotiv
Tipp:
👉 Früh starten oder spät am Nachmittag gehen – dann ist es fast menschenleer.
Übernachtung: Hotel Seefelderhof
Ein idealer Ausgangspunkt für Wintertouren, mit Spa, Sauna und Blick auf die Berge.
Nach der ersten Etappe fühlt sich der Wellnessbereich nicht wie Luxus an – sondern wie Notwendigkeit.










Tag 2: Etappe 1 – Seefeld → Reith → Leithen
Am zweiten Tag ging es auf Etappe 1.
Die Strecke verbindet Seefeld mit Reith und Leithen – mit weitem Blick ins Inntal.
Warum diese Etappe besonders ist:
- offenes Panorama statt Wald
- sanfte Höhenprofile
- perfekte Fotospots bei Winterlicht
Einkehr-Tipp: Sportalm Seefeld
Perfekt für eine Pause mit Tiroler Klassikern – und Blick auf die Berge.
Tipp für den Nachmittag: Eine traditionelle Brauereiführung inklusive Verkostung im










Tag 3: Etappe 3 – Leutaschtal & Polis Hütte
Etappe 3 führt von Burggraben durch das Leutaschtal nach Weidach. Mit der Gäste-Card kann der Bus zum Startort kostenlos genutzt werden.
Das Leutaschtal gilt als eines der schönsten Hochtäler Tirols.
Breite Talflächen, Bergketten im Hintergrund – und eine Ruhe, die man in klassischen Skigebieten kaum findet.
Must-Stop: Polis Hütte
Empfehlung: Germknödel mit Vanillesoße.
Kein Instagram-Hype – aber genau deshalb so gut.







Tag 4: Etappe 5 – Mösern & Lottenseehütte
Etappe 5 verbindet Seefeld mit Mösern und führt über Wildmoos zurück.
Highlights:
- Möserer See als Winterlandschaft
- Lottenseehütte in traumhafter Lage
- Sonnenuntergänge über dem Plateau
Die Lottenseehütte ist einer dieser Orte, die man speichern sollte –
nicht nur wegen der Speisekarte, sondern wegen der Lage.







Tag 5: Etappe 2 – Scharnitz & Triendlsäge
Etappe 2 führt von Scharnitz nach Seefeld.
Wichtig:
⚠️ Vorher checken, ob der Winterwanderweg gespurt ist. Mir ist es passiert, dass genau das nicht der Fall war und musste einen Teil der Strecke auslassen.
Einkehr: Gasthof Triendlsäge
Rustikal, authentisch, perfekt nach einer langen Etappe.






Bonus: Genuss & Regeneration
Nach den Touren zurück in den Seefelderhof:
- Halbpension mit regionaler Küche
- Spa & Wellness
- perfekte Balance zwischen Bewegung und Entspannung
Genau das macht Winterweitwandern hier so stark:
👉 Aktivität ohne Leistungsdruck.
Fazit: Warum Winterweitwandern in Seefeld mehr ist als Wandern
Seefeld zeigt, dass Winter nicht nur Skifahren ist.
Es ist Langsamkeit, Landschaft und Struktur – ohne Stress.
Wenn du:
- Natur willst ohne Massen
- Bewegung ohne Extrem
- Alpen ohne Skizwang
… dann ist das Seefelder Hochplateau ein ziemlich perfekter Einstieg.
Hier die Webseite mit allen 5 Etappen!